Prägnante Klimaziele
Aufgrund der Ausrichtung ihrer Klimaziele an der SBTi arbeiten die Teams Strategic Sourcing und Sustainability der CABB Group daran, die Lieferanten einzubinden, um ihren CO₂-Fussabdruck zu verringern und potenzielle alternative erneuerbare Materialien zu identifizieren. Die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse und gezielte Investitionen in die Prozesstechnik sind ein wesentlicher Bestandteil der Innovationsförderung in der Produktion und der Optimierung des Energieverbrauchs. Nicht zuletzt sind der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und die sichere Handhabung umweltkritischer Stoffe und Abwässer wichtige Themen, die regelmässig überwacht werden.
Beim Vergleich der Jahresdaten mit denen der Vorjahre ist zu berücksichtigen, dass in dieser Broschüre das Jahr 2022 als neues Basisjahr für die Umweltkennzahlen herangezogen wird. Die Basiswerte wurden ohne den Standort Galena berechnet.
Der Startschuss für die SBTi-Roadmap der CABB Group fiel im November 2024, wobei ihre kurzfristigen Klimaziele im Jahr 2025 validiert wurden. Infolgedessen wurden folgende Initiativen umgesetzt:
- Positionierung der CABB Group als nachhaltige Geschäftspartnerin und Realisierung eines Wettbewerbsvorteils, indem die Kunden Unterstützung erhalten, um ihre ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen.
- Investition in einen steigenden Anteil an Ökostrom, um Emissionen zu senken und Risiken im Zusammenhang mit einer künftigen CO₂-Steuer zu minimieren.
- Erweiterung der Lieferantenbasis der CABB Group um innovative Anbieter von nachwachsenden Rohstoffen, die zudem langfristig die mit CO₂ verbundenen finanziellen Risiken verringern.
Emissionsberechnung und Ergebnisse im Jahr 2025
Wie in den Vorjahren erfolgte die Berechnung der Treibhausgasemissionen gemäss dem GHG Protocol Corporate Standard. Im Jahr 2025 wurden erstmals alle Kategorien der Scope-3-Emissionen berechnet.
Im Vergleich zu 2022 konnte die CABB Group ihre gesamten CO₂-Emissionen um 23 % senken. Diese Reduzierung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter proaktive Energieeffizienzinitiativen, die zu einem deutlichen Rückgang des entsprechenden Energieverbrauchs (Scope 2) und des Rohstoffverbrauchs (Scope 3) geführt haben. Darüber hinaus spielten verschiedene Energieeffizienzprojekte an allen unseren Standorten eine entscheidende Rolle für die Erreichung dieses Ziels. Sie werden in den folgenden Kapiteln, insbesondere in Kapitel 2.4, ausführlich beschrieben.
Product Carbon Footprint
Die ersten Product Carbon Footprints (PCFs) (Produkt-CO₂-Fussabdrücke) wurden im Jahr 2023 für Chlor, Natronlauge und Wasserstoff gemäss der Norm DIN EN ISO 14067 und dem TfS-Leitfaden (Together for Sustainability) für PCFs erstellt. Um die Gültigkeit dieser PCFs nachzuweisen, wurde eine externe Bewertung in Form von Audits durch den TÜV durchgeführt. Im Jahr 2025 erhielt der Standort Gersthofen in Deutschland erstmals die Zertifizierungen „ISCC PLUS“ und „ISCC EU RFNBO“ für verschiedene kohlenstoffarme Produkte sowie für die Erzeugung von grünem Wasserstoff. Im Rahmen des ISCC-EU-RFNBO-Zertifizierungssystems wird die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen der EU an die Nachhaltigkeit und die Kriterien für die Einsparung von Treibhausgasemissionen bei erneuerbaren Kraftstoffen sowie bei der Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus Biomasse überprüft.
Weitere Informationen finden Sie im Sustainability Report
