DeTrityl® Ultrapure

Dichloressigsäure in Premiumqualität
für hocheffiziente Oligonukleotidsynthese

Die Phosphoramiditsynthese stellt die massgebliche Herstellmethode von Oligonukleotiden verschiedener Typen wie Antisense-RNA, kurzsträngige RNA (siRNA) und Aptamere dar. Bei diesem Festphasenverfahren werden einzelne Nukleotide in einem schrittweisen Prozess, bestehend aus Detritylierung, Kupplung, Capping und Oxidation/Thiolierung, miteinander verknüpft.

Die Verknüpfung der verschiedenen Nukleotide erfolgt über die C-3′- und C-5′-Hydroxyfunktion der Furanosen der einzelnen Nukleoside. Eine der effizientesten Schutzgruppen, die häufig zum Schutz der C-5′-Hydroxyfunktion verwendet wird, ist 4,4′-Dimethyoxytrityl (DMT). Die anschliessende Abspaltung dieser Gruppe im Detritylierungsschritt wird mit Hilfe von Dichloressigsäure (DCA) erreicht.

Zwei Produktionsstätten zur sicheren Lieferung grosser Produktmengen
CABB verfügt über zwei unabhängige Produktionsstätten zur Herstellung von DeTrityl® Ultrapure im Grossmassstab – in Deutschland und der Schweiz. Kunden geniessen dadurch einen signifikanten Vorteil im Hinblick auf gängige GMP-Anforderungen und Risikominimierung. Zur Sicherstellung eines beständigen, qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Produktes wird DeTrityl® Ultrapure mit modernster Technologie hergestellt.

Ihre Vorteile mit DeTrityl® Ultrapure

  • Hocheffiziente DMT-Abspaltung für hohe Oligonukleotidsynthese-Ausbeuten
  • Hohes DCA-Assay-Ergebnis von > 99,2%
  • Minimaler Chloralhydratgehalt
  • Zertifizierung nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001
  • Liefersicherheit: zwei Produktionsstätten mit Rückwärtsintegration für DeTrityl® Ultrapure – Deutschland und Schweiz
  • CABB ist der einzige europäische Hersteller von Dichloressigsäure in Premiumqualität in hohen Mengen
  • Produktionsstätten von CABB sind von internationalen Oligo-CDMOs anerkannt

Von CABB entwickeltes DeTrityl® Ultrapure – eine Dichloressigsäure von höchstem Reinheitsgrad – weist äusserst geringe Spuren von Verunreinigungen auf. Dies gewährleistet Kunden die höchsten Oligonukleotid-Ausbeuten in der Synthese und damit verbunden eine kostengünstigere Herstellung.

Verunreinigungen wie Chloralhydrat würden zur Bildung einer Vielfalt von Prozessverunreinigungen führen, bei denen Chloralhydrat (Cl3CCHO × H2O) zwischen dem 5′-Sauerstoff- und einem Phosphoratom einer Internukleotid-Verknüpfung integriert werden würde. Durch die sich vielfach wiederholenden Oligonukleotidsynthese-Schritte würden sich diese negativen Auswirkungen der DCA-Verunreinigungen vervielfältigen, was zu einem hohen Mass an unerwünschten fehlerhaften Oligonukleotiden führen würde. Je höher die Anzahl der zu verknüpfenden Nukleotide, desto grösser die negativen Auswirkungen solcher unerwünschten Nebenreaktionen und desto höher die Herstellungskosten. Aus diesem Grund sind Produkte mit höchstem Reinheitsgrad entscheidend.

CABB verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung mit der Herstellung von Dichloressigsäure. Bereits vor 20 Jahren wurde mit der Optimierung dieses Produkts für die Oligonukleotidsynthese in Zusammenarbeit mit Forschungspartnern begonnen.